III. Hillersleben

Benediktinernonnenkloster (2. Hälfte 10. Jahrhundert)

Nach Überlieferung soll das ehemalige Benediktinernonnenkloster in der zweiten Hälfte des 10. Jahrhunderts gegründet worden sein. 1022 wurde es von Gero von Magdeburg als erzbischöfliches Eigenkloster erneuert. Umgewandelt zu einem reformierten Mönchskloster wurde es im Jahre 1096. 1179 kam es zur völligen Zerstörung. Die Übernahme der Augsburger Konfession geschah 1577 und die Umwandlung des Klosters in eine brandenburgische Domäne 1687. In der Zeit 1859/80 erfolgte eine romanisierende Erneuerung. Erhalten von dem hochromanischen Kernbau sind folgende Teile: die wesentlichen Vierpfeiler mit Ecksäulchen und einen Palmetten-Lotos-Fries am Kämpfer des Nordpfeilers, sowie Teile des Querschiffes. Aus dem Jahre 1865 stammt zu größten Teil die Innenausstattung, während der Taufstein (pokalförmig, achseitig) allerdings aus dem Jahre 1580 ist.

Öffnungszeiten: zur Zeit aufgrund von Baumaßnahmen nur eine Außenbesichtigung möglich

Parkenmöglichkeit: sind direkt am Bauwerk gegeben

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