Als "Perle des Hohen Flämings" ist der Ort mit seinem Schloss weit über die Grenzen des Flämings bekannt. Seit 1161 wird Wiesenburg als Burgward genannt. Bei den Besuchern ist der Schlossinnenhof, Turmbefestigung und Parkspaziergang besonders beliebt. Den Schlosshof erreicht man über die Schlossbrücke und das reichgeschmückte Torhaus. Der untere Teil des Turmes, der innere Torbogen im Torhaus und die Reste der Ringmauer stammen aus dem 13 Jahrhundert. Dem Zeitalter der Renaissance werden folgende Teile zugeordnet: der Nordflügel mit dem Treppenhaus, das Torhaus mit Schlossbrücke, das Inspektorhaus sowie das sogenannte "Männekentor". Eingangsportal des SchlossesIm 15. Jh. belehnte Kurfirst Friedrich II. von Sachsen Friedrich I. Brandt von Lindau mit der "Herrschaft Wiesenburg". Bis ins 18. Jh. hinein kam es zu Wiederauf- und Umbauten durch die Zerstörung durch Kriege und Plünderungen. Als der letzte der Herren Brandt von Lindau zu Wiesenburg 1754 verstarb, machten sich die Herren von Watzdorff als neue Besitzer wiederum an die Umgestaltung. Endgültig abgeschlossen wurde der Umbau mitte des 19. Jahrhunderts. Die Sanierung der Schlossräume hat begonnen. Der Park (unter Landschaftsschutz gestellt) gehört mit seinen bemerkenswerten Baumbestand, den Terrassenbeeten, Teichen und anschließendem Wald zu den bedeutendsten zwischen Sanssouci und Wörlitz. Eine besondere Attraktion für einen Besuch des Schlosses ist die Rhododendronblüte im Mai und Juni.

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