Entstanden ist die Burg unter Heinrich I. in der Zeit von 919 bis 936. Erstmalig erwähnt wurde sie durch Otto I. 965. Er hatte im unterworfenen Wendenbau eine Anzahl von Grenzburgen gewissermaßen als Außenwerke von Magdeburg errichtet. Hierzu zählte auch die Loburg. Sie beherrschte strategisch die beiden Verkehrsstraßen, welche von Burg einerseits und von Brandenburg andererseits hier zusammenstießen um nach Zerbst weiterzuführen. Zur Anlage der Burg musste ein künstlicher Berg in dem sumpfartigen Terrain zwischen den beiden Ehlearmen aufgehäuft werden. 1162 - 1200 wurde die Burg des Burggrafen von Lobborch fertiggestellt und blieb auch trotz häufigen Wechsels im Besitz des Burggrafen bis in 15. Jahrhundert. Nach der Veräußerung der Burg an die Gebrüder Mandelsloh Ende des 16. Jh. verlor die Burg ihren Verteidigungscharakter. Der Graben des Zuganges ist heute noch gut erkennbar. Die übrigen Wohn- und Stallgebäude sind jüngeren Datums. Der Bergfried besteht noch aus dem ursprünglichen Material, kann leider nicht durch fehlender Einbauten bestiegen werden. 1979 wurde in Loburg eine Einrichtung zum Schutz des Weißstorches gegründet. Dieser "Storchenhof" ist ein weiterer Anziehungspunkt, ebenso die Klosterruine "Unser lieben Frauen", welche an der Straße der Romanik liegt. Sehenswert ist auch das Schloss Wendgräben, dessen Turm in seinen Maßen der Loburger Burg nachgebildete ist.
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